Blutentnahme

Laborärztliche Gemeinschaftspraxis Lübeck


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Patienteninformation Triple - Test

Triple-Test

Liebe Patientin!

Unter dem "Triple - Test" versteht man die Bestimmung von drei Hormonen (AFP, HCG und freiem Östriol) im mütterlichen Blut, die bei Störungen in der Entwicklung des Kindes verändert sind.
Er wird zwischen der 15. und 16 Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Die genaue Schwangerschaftswoche wird mit Ultraschall bestimmt, das Körpergewicht ermittelt, Blut entnommen und im Labor die Analyse sowie die EDV-gestützte Risikoberechnung (MOM-Werte) ausgeführt.

Aus den gemessenen Werten kann bei gleichzeitiger Kenntnis des Schwangerschaftsalters errechnet werden, ob für das ungeborene Kind ein erhöhtes Risiko für ein Down-Syndrom (Trisomie 21, „Mongolis­mus“) oder einen Neuralrohrdefekt („offener Rücken“) besteht.

Das Testergebnis kann also folgendermaßen lauten:

Je älter eine Schwangere ist, desto größer wird das Risiko, ein Kind mit einem Down-Syndrom zu bekom­men. Bei 35-jährigen wird z.B. von 385 Schwangerschaften ein Kind diese Störung haben. Diese Häufig­keit gilt bereits als erhöht. Wenn bei der Entwicklung des Kindes das Rückenmark offen bleibt und nicht durch die Haut bedeckt wird, spricht man von einem „offenen Rü­ckenmark“ oder von einem Neural­rohrdefekt. Die im Triple-Test ermit­telten AFP-Werte können darauf hinweisen.

Kein erhöhtes Risiko mit geringer Wahrscheinlichkeit, ein krankes Kind zu bekommen. Bei ca. 95% der Schwangeren errechnet sich kein erhöhtes Risiko. Das schließt aber in Ausnahmefällen nicht aus, dass dennoch ein solches Kind geboren werden kann.

Erhöhtes Risiko mit überdurch­schnittlicher Wahrscheinlichkeit, ein krankes Kind zu bekommen.
Bei ca. 5% der Schwangeren errechnet sich ein erhöhtes Risiko. Das be­deutet aber keinesfalls, dass diese Frauen ein krankes Kind bekommen müssen. Bei erhöhtem Risiko ist als fortführende Diagnostik eine Fruchtwasseranalyse sowie spezielle Ultraschalluntersuchungen erforderlich.

Die Kosten für die Durchführung des Triple-Tests wer­den nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversiche­rung übernommen und müssen selber getragen werden.


Nur Ihr Arzt kann Sie sinnvoll beraten und über die anfallenden Kosten informieren !